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Startseite News & Termine Creditreform News Bundesweite Nachrichten Überwiegend positive Einschätzung der Beschäftigungssituation fürs erste Quartal 2012

Informationswirtschaft: Überwiegend positive Einschätzung der Beschäftigungssituation fürs erste Quartal 2012

Ergebnisse der Konjunkturumfrage des Verbandes der Vereine Creditreform und des ZEW im Wirtschaftszweig "Dienstleister der Informationsgesellschaft"

Neuss / Mannheim, 23.01.2012

Die Beschäftigungssituation in Deutschlands Informationswirtschaft stellt sich in den ersten drei Monaten des Jahres 2012 überwiegend positiv dar. Von den Unternehmen des Wirtschaftszweigs werden rund zwei Drittel die Anzahl ihrer Mitarbeiter unverändert lassen, 24 Prozent werden ihren Mitarbeiterbestand erhöhen und knapp 10 Prozent beabsichtigen die Anzahl ihrer Mitarbeiter zu verringern. Per Saldo planen somit 14 Prozent der Unternehmen der Informationswirtschaft ihren Personalbestand im ersten Quartal 2012 aufzustocken. Damit stabilisiert sich die bereits im vierten Quartal 2011 zu beobachtende positive Beschäftigungssituation. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Konjunkturumfrage, die das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) Mannheim in Zusammenarbeit mit Creditreform, Neuss, im Dezember 2011 durchgeführt hat.

Innerhalb des Wirtschaftszweigs plant vor allem die IKT-Branche, ihren Personalbestand im ersten Quartal 2012 zu erhöhen. Insgesamt 36 Prozent der Unternehmen dieser Branche wollen neue Mitarbeiter einstellen. Dagegen gehen nur rund fünf Prozent der Unternehmen von einer Verringerung ihrer Beschäftigtenzahl aus. Dieser Trend ist sowohl bei den IKT-Dienstleistern als auch bei den IKT-Hardwareunternehmen zu beobachten. Bereits im letzten Quartal des Jahres 2011 haben jeweils etwa die Hälfte der IKT-Hardwarehersteller und der IKT-Dienstleister den Personalbestand erhöht.

Der Großteil der Unternehmen der Medienbranche ebenso wie der wissensintensiven Dienstleister beabsichtigt, ihren im vierten Quartal 2011 bereits aufgestockten Personalbestand im ersten Quartal 2012 stabil zu halten. Auch planen per Saldo rund vier Prozent der wissensintensiven Dienstleister in den ersten Monaten des Jahres 2012 Personal einzustellen. Im Mediensektor überwiegt der Anteil der Unternehmen, die Personal abbauen wollen, den Anteil der Unternehmen, die zusätzliche Stellen schaffen wollen, um lediglich drei Prozent.

Ob diese insgesamt und insbesondere in der IKT-Branche recht positive Beschäftigungssituation im Jahresverlauf anhält, hängt unter anderem auch vom weiteren Verlauf der Schuldenkrise ab. Denn gefragt, wie sie die Auswirkungen der Schuldenkrise im Euroraum für sich selbst einschätzen, waren nur 21 Prozent der Unternehmen Ende 2011 der Meinung, die Krise wirke sich negativ bis stark negativ auf ihren Erfolg aus. Der Anteil der Unternehmen, die so denken, steigt allerdings auf 44 Prozent, wenn es um die Perspektive bis zur Jahresmitte 2012 geht. Sofern die Schuldenkrise also bis zu diesem Zeitpunkt anhält, kann ein negativer Einfluss auf die Beschäftigungssituation in der Informationswirtschaft nicht mehr ausgeschlossen werden.

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Ihre Ansprechpartner beim ZEW

ZEW - Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Jörg Ohnemus
Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien
L 7, 1
68161 Mannheim

Tel.: 06 21 / 12 35-354
Fax:  06 21 / 12 35-333

  ohnemus@zew.de
  www.zew.de

Das ZEW wurde im Jahr 1991 in einer gemeinsamen Initiative der baden-württembergischen Landesregierung, der Landeskreditbank Baden-Württemberg und der Universität Mannheim gegründet. Die Forschungsausrichtung liegt im einzelwirtschaftlichen Bereich, der Branchenanalyse und der Ökonometrie. Rund 80 Wissenschaftler sind am ZEW in den Forschungsbereichen Internationale Finanzmärkte, Arbeitsmärkte, Industrieökonomik, Unternehmensbesteuerung und Umweltökonomik tätig.

Die Forschungsgruppe Informations- und Kommunikationstechnologien beschäftigt sich mit den Auswirkungen moderner Informations- und Kommunikationstechnologien auf die Wirtschaft. Den Schwerpunkt der Analysen bilden dabei industrie- und arbeitsmarktökonomische Fragestellungen.

Ausführliche Informationen zur Entwicklung und Berechnung finden Sie hier:

ZEW-Dokumentation Nr. 03-09 (PDF)

Einen Überblick über die ZEW/Creditreform Konjunkturumfrage finden Sie hier.

Allgemeine methodische Hinweise (PDF)

Angewandtes Hochrechnungsverfahren (PDF)



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Wirtschaftsforschung

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